Datenschutzerklärung – Kaminsanierung-Profi.at
Hier informieren wir darüber, wie personenbezogene Daten beim Besuch unserer Website, bei Anfragen und bei der Durchführung von Kaminsanierungsarbeiten verarbeitet werden.
Geltungsbereich und Ziel dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung erläutert, wie im Zusammenhang mit Kaminsanierung-Profi.at personenbezogene Daten verarbeitet werden. Sie richtet sich an Personen, die unsere Website besuchen, eine Frage stellen, einen Besichtigungstermin vereinbaren, ein Angebot anfordern oder eine Kaminsanierung, Kaminreparatur, Kaminausschleifung beziehungsweise eine damit zusammenhängende Leistung beauftragen. Ebenso informiert sie Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter, Hausverwaltungen, Geschäftspartner sowie Kontaktpersonen von Unternehmen.
Personenbezogene Daten sind sämtliche Informationen, mit denen eine natürliche Person unmittelbar oder mittelbar identifizierbar ist. Hierzu zählen insbesondere Namen, Kontaktdaten, Objektadressen, Nachrichten, gegebenenfalls Fotografien einer Liegenschaft und technische Onlinekennungen wie IP-Adressen. Wir verwenden solche Informationen zur Bereitstellung der Website, zur Beantwortung Ihrer Anliegen, zur Termin- und Auftragsabwicklung und dort, wo es erforderlich ist, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen.
Die nachfolgenden Angaben zu technisch optionalen Diensten beschreiben deren Datenschutzfolgen für den Fall einer tatsächlichen Aktivierung oder Einbindung. Ein älterer Datenschutzhinweis allein belegt nicht, dass ein Dienst derzeit aktiv ist. Vor der Veröffentlichung muss daher die technische Konfiguration mit dem Text abgeglichen werden. Insbesondere ist die bloße Nennung eines Dienstes keine Erlaubnis, einwilligungspflichtige Technologien ohne vorherige Zustimmung einzusetzen.
Verantwortlicher und Kontakt für Datenschutzanliegen
Verantwortlich im Sinn von Art. 4 Z 7 DSGVO für die in dieser Erklärung beschriebenen eigenen Verarbeitungsvorgänge ist:
Therm4you e.U.
Außenauftritt: Kaminsanierung-Profi.at
Goldschlagstraße 103–105
1150 Wien, Österreich
Telefon: +43 664 9334 2464
E-Mail: [email protected]
UID: ATU80947638
GLN: 9110036404039
Impressum: kaminsanierung-profi.at/impressum/
Unser gewerblicher Tätigkeitsbereich umfasst Baugewerbetätigkeiten, eingeschränkt auf die Ausführung von Kaminsanierungen. Die für eine Anfrage oder die Bearbeitung eines Datenschutzersuchens erforderlichen Informationen können Sie über die oben genannten Kontaktwege übermitteln. Eine gesonderte betriebliche Datenschutzbeauftragten-Stelle wird hier nicht angegeben; aus dieser Erklärung soll nicht abgeleitet werden, dass eine solche bestellt ist.
Maßgebliche Vorschriften und Rechtsgrundlagen
Maßgeblich sind insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679, das österreichische Datenschutzgesetz (DSG) und, soweit Vorgänge am Endgerät betroffen sind, § 165 Abs. 3 Telekommunikationsgesetz 2021 (TKG 2021). Die Rechtsgrundlage hängt vom jeweiligen Zweck und der konkreten Verarbeitung ab; nicht jede mögliche Grundlage wird für jeden Vorgang herangezogen.
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Vertrag und vorvertragliche Maßnahmen: zur Prüfung einer Sanierungsanfrage, Vereinbarung einer Besichtigung, Angebotserstellung sowie Durchführung und Abrechnung eines Auftrags gegenüber der anfragenden beziehungsweise beauftragenden Person.
- Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO – rechtliche Verpflichtung: etwa zur Einhaltung steuerlicher, buchhalterischer und anderer zwingender Dokumentationspflichten.
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigte Interessen: für die sichere Bereitstellung unseres Internetauftritts, die sachgerechte Kommunikation mit geschäftlichen Kontaktpersonen, den Schutz vor Missbrauch, die interne Organisation und die Geltendmachung oder Abwehr von Rechtsansprüchen nach Interessenabwägung.
- Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – Einwilligung: für konkret bezeichnete freiwillige Zwecke, beispielsweise bestimmte Analyse- oder Drittanbietereinbindungen, sofern wir solche einsetzen und eine wirksame Zustimmung einholen.
Bei freiwilligen Einwilligungen können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Eine Einwilligung zur technischen Auswertung einer Website darf nicht mit dem bloßen Ausfüllen eines Anfrageformulars gleichgesetzt werden. Soweit Sie eine Angabe für eine Vertragsleistung zwingend machen müssen, erläutern wir nach Möglichkeit, welche Folgen das Nichtbereitstellen hat.
Welche Personengruppen und Datenkategorien sind betroffen?
Wir verarbeiten vor allem Daten von Websitebesuchern, Interessenten, Auftraggebern, Eigentümern, Mietern, Hausverwaltungen, Ansprechpartnern auf Baustellen und geschäftlichen Kontaktpersonen. Die nachstehend genannten Kategorien fallen nicht zwangsläufig bei jeder Person an.
Zu den möglichen Daten gehören Stammdaten (Name, Firma), Kontaktangaben (E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Anschrift und Einsatzort (Straße, Hausnummer, Stiege, Top, Postleitzahl und Ort), Terminwünsche, Objekt- und Gebäudedaten, Angaben zu Kamin, Rauchfang und Feuerstätte, Fotos oder Unterlagen, Nachrichteninhalte, Angebote, Auftragsdaten, Material- und Leistungsdaten, Rechnungsinformationen sowie technische Nutzungsdaten einer Website. Angaben über den Objektzustand können mit einem Haushalt verknüpft und dadurch personenbezogen sein.
Wir fordern nicht dazu auf, besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO – etwa Gesundheitsdaten – über gewöhnliche Kontaktformulare zu senden. Bitte übermitteln Sie nur Informationen, die für die Beurteilung Ihres Kaminanliegens notwendig sind. Falls eine Nachricht dennoch sensible Angaben enthält, prüfen wir, ob deren Verarbeitung erforderlich und rechtlich zulässig ist.
Kontaktanfragen und erste Beratung
Wenn Sie eine Anfrage zu einer Kaminsanierung, zur Dichtheit eines Kamins, zu einer schadhaften Rauchfangführung, zur Kaminschleifung oder zu einer anderen angebotenen Leistung stellen, verwenden wir die von Ihnen übermittelten Daten, um Ihr Anliegen zu verstehen, Rückfragen zu stellen und gegebenenfalls einen Termin vorzuschlagen. Verarbeitet werden abhängig vom Kontaktweg beispielsweise Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Einsatzort, gewünschte Leistung und Ihre Beschreibung des Problems.
Die Bearbeitung einer Anfrage kann außerdem kurze interne Vermerke über den Gesprächsverlauf oder den nächsten notwendigen Arbeitsschritt umfassen. Rechtsgrundlage ist bei privaten Interessenten in der Regel Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, bei Kontaktpersonen von Unternehmen gegebenenfalls Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wird aus der Anfrage kein Auftrag, bewahren wir sie nur solange auf, wie dies zur abschließenden Bearbeitung, für nachvollziehbare Rückfragen oder zur Wahrung berechtigter Ansprüche notwendig ist. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
Telefonische Erreichbarkeit und Rückrufe
Bei einem Anruf sehen wir, soweit technisch bereitgestellt, die Rufnummer und gegebenenfalls den in Ihrem Telefonverzeichnis hinterlegten Namen. Im Verlauf eines Gesprächs können wir Ihre Kontaktdaten, Adresse, das gemeldete Kaminproblem, Dringlichkeit und vereinbarte Rückruf- oder Besichtigungstermine festhalten. Das dient ausschließlich der Bearbeitung Ihres Anliegens und der Organisation unserer Leistungen.
Telekommunikationsanbieter verarbeiten unabhängig von uns Verbindungs- und Verkehrsdaten nach ihren eigenen rechtlichen Vorgaben. Eine automatische Gesprächsaufzeichnung wird durch diese Datenschutzerklärung nicht behauptet. Sollte in einem konkreten Fall eine Aufnahme beabsichtigt sein, wäre vorab eine gesonderte Information und, soweit erforderlich, eine entsprechende Einwilligung notwendig. Für Rückrufnotizen und Terminunterlagen gelten die allgemeinen Regeln über Zweckbindung und Speicherdauer.
Kommunikation per E-Mail
Eine E-Mail an uns enthält regelmäßig Ihre E-Mail-Adresse, technische Übermittlungsdaten, den Betreff, den Nachrichteninhalt und gegebenenfalls angehängte Dateien. Wir verwenden diese Informationen zum Lesen, Beantworten und Dokumentieren des betreffenden Geschäftsvorgangs. Wird ein Angebot oder Auftrag per E-Mail besprochen, können die Nachrichten Bestandteil der Projektkorrespondenz werden.
Die Übertragung von E-Mails erfolgt über die beteiligten Mailserver und Dienstleister. Trotz verschlüsselter Übertragungswege ist eine E-Mail nicht in jedem Fall Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Bitte übermitteln Sie deshalb besonders vertrauliche Unterlagen nur nach Abstimmung über einen geeigneten Übertragungsweg. E-Mails werden nicht pauschal sofort gelöscht; maßgeblich ist, ob die Korrespondenz für die Geschäftsbeziehung, gesetzliche Pflichten oder die Verfolgung von Ansprüchen noch benötigt wird.
Kontakt-, Rückruf- und Angebotsformulare
Auf unserer Website werden Formulare angeboten, über die Sie eine Besichtigung oder ein Angebot anfordern können. Je nach Formular werden Name, E-Mail-Adresse, Rückrufnummer, Anschrift, gewünschte Dienstleistung oder weitere Angaben zu Ihrem Vorhaben abgefragt. Datenfelder, die im jeweiligen Formular als Pflichtangaben ausgewiesen sind, sind zur Bearbeitung dieses konkreten Anliegens vorgesehen. Andere Angaben können freiwillig sein.
Mit dem Absenden werden die eingegebenen Angaben technisch an das Formularsystem beziehungsweise den zuständigen Server übertragen und gegebenenfalls als E-Mail an die verantwortliche Stelle weitergeleitet. Zur Absicherung können zusätzlich IP-Adresse, Zeitpunkt und technische Statusdaten kurzzeitig in Protokollen anfallen. Wir nutzen die Angaben für Rückfragen, die Besichtigungsplanung, das gewünschte Angebot und eine etwaige anschließende Beauftragung. Rechtsgrundlage ist regelmäßig Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; notwendige technische Sicherheitsverarbeitungen können zusätzlich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.
Eine Formularbestätigung zur Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung bedeutet nicht automatisch, dass Sie einem Werbetracking zustimmen. Wir verkaufen Formulardaten nicht als Adresslisten und nutzen sie nicht ohne zusätzliche rechtliche Grundlage zur Versendung allgemeiner Werbenachrichten.
WhatsApp und sonstige Messenger-Kontakte
Unsere Website nennt WhatsApp als möglichen Kontaktweg. Wenn Sie sich selbst für WhatsApp entscheiden, erhält der jeweilige Messengeranbieter – abhängig von Ihrem Gerät und Ihren Einstellungen – etwa Ihre Telefonnummer, Nutzungs- und Verbindungsinformationen sowie technische Metadaten. Inhalte können nach den technischen Vorgaben des Dienstes geschützt übertragen werden; dennoch kann der Anbieter bestimmte Metadaten verarbeiten.
WhatsApp wird von Unternehmen der Meta-Gruppe angeboten. Für europäische Nutzer können insbesondere die Datenschutzinformationen von WhatsApp Ireland Limited relevant sein. Daten können bei der Messenger-Nutzung unter den dort beschriebenen Voraussetzungen auch von weiteren Meta-Unternehmen und Dienstleistern verarbeitet werden. Wir nutzen Nachrichten, Fotos und Objektangaben, die Sie uns auf diesem Kanal freiwillig senden, zur Bearbeitung der Anfrage oder der vereinbarten Leistung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; gegebenenfalls lit. f bei Firmenkontakten).
Wenn Sie eine Verarbeitung über WhatsApp nicht wünschen, können Sie uns telefonisch oder per E-Mail erreichen. Eine WhatsApp-Nachricht ist keine Voraussetzung für die Inanspruchnahme unserer Leistungen. Bitte versenden Sie über Messenger keine unnötigen sensiblen Angaben oder Bilder unbeteiligter Personen.
Kostenlose Besichtigungen und Terminorganisation
Für die Vereinbarung einer unverbindlichen Besichtigung benötigen wir in der Regel eine erreichbare Kontaktperson, die genaue Objektadresse, gegebenenfalls Zufahrts- und Zugangshinweise, einen Zeitrahmen und eine kurze Beschreibung des Kaminzustands. Bei Mehrparteienhäusern können Stiege, Stockwerk, Türnummer, Ansprechpartner der Hausverwaltung oder Zutrittsberechtigungen erforderlich sein.
Im Rahmen der Planung können wir Daten intern an diejenigen Beschäftigten weitergeben, die den Termin organisieren oder die technische Besichtigung durchführen. Sofern eine Besichtigung durch einen tatsächlich beauftragten selbstständigen Betrieb vorgenommen wird, erhalten dessen zuständige Ansprechpartner nur die zur Leistung notwendigen Angaben; die datenschutzrechtliche Rolle dieses Betriebs hängt von der konkreten Zusammenarbeit ab. Rechtsgrundlage ist die Vorbereitung eines möglichen Auftrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) beziehungsweise das berechtigte Interesse an einer koordinierten Geschäftsabwicklung (lit. f für fremde Geschäftskontakte).
Technische Angaben über Kamin, Rauchfang und Feuerstätte
Für eine fachgerechte Einschätzung können Angaben über Gebäudeart, ungefähres Baualter, Rauchfanghöhe, Querschnitt, Anschluss der Feuerstätte, Brennstoff, Schäden, Kondensat oder Feuchtigkeit, Zugprobleme, bestehende Verrohrung und gegebenenfalls bereits vorhandene Befunde erforderlich sein. Diese Daten sind für sich genommen vielfach technische Sachinformationen; zusammen mit Name und Objektadresse lassen sie sich jedoch einer Person oder einem Haushalt zuordnen.
Wir verwenden die Daten zur Prüfung der gewünschten Sanierung, zur Bemessung von Aufwand und Materialien, zur Feststellung möglicher Zugangshindernisse und zur Erstellung einer nachvollziehbaren Leistungsbeschreibung. Informationen, die für einen sicheren oder ordnungsgemäßen Ablauf nicht benötigt werden, sollen nicht erhoben werden. Technische Unterlagen können Teil der Auftragsdokumentation bleiben, solange dies für Gewährleistungsfragen oder gesetzliche Vorgaben notwendig ist.
Foto-, Video- und Dokumentenuploads zur Schadensbeurteilung
Wenn Sie Bilder eines Rauchfangs, Schornsteinkopfs, Kaminanschlusses, der Dachfläche oder betroffener Innenräume senden, verwenden wir diese zur Vorprüfung des Schadens und für die Abstimmung einer Besichtigung. Solche Bilder können neben technischen Details auch Hausnummern, Kennzeichen, private Einrichtungsgegenstände oder im Ausnahmefall Personen zeigen. Deshalb bitten wir darum, Bildausschnitte auf das für die Leistung Erforderliche zu begrenzen.
Bei einer Besichtigung oder Bauausführung können zusätzliche Projektfotos zur Dokumentation des Vorher-Nachher-Zustands, zur Qualitätssicherung und gegebenenfalls für die Nachverfolgung von Reklamationen erforderlich sein. Die Verarbeitung erfolgt je nach Situation auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b oder lit. f DSGVO. Eine Veröffentlichung identifizierbarer Objekt- oder Kundenfotos für Werbung erfolgt nicht automatisch aufgrund der Beauftragung; dafür wird, soweit erforderlich, eine gesonderte Einwilligung eingeholt oder eine andere tragfähige Grundlage geprüft.
Angebotserstellung, Festpreisangebote und Vertragsabschluss
Für ein schriftliches Angebot können wir Name und Kontaktdaten des Ansprechpartners, Einsatzadresse, erforderliche technische Daten, Aufmaße, Besichtigungsergebnisse, Materialvorschläge, Leistungen, Preisangaben und den gewünschten Durchführungstermin verarbeiten. Wir verwenden diese Informationen, damit Umfang und wirtschaftliche Bedingungen einer Kaminsanierung transparent dokumentiert werden können.
Kommt ein Vertrag zustande, führen wir die Daten in der Auftragsakte weiter. Wird ein Angebot nicht angenommen, prüfen wir dessen Löschung nach Wegfall der Erforderlichkeit; bei konkreten Streitigkeiten oder absehbaren Ansprüchen kann eine längere Aufbewahrung rechtlich zulässig sein. Die Erstellung und Kommunikation eines auf Ihre Anfrage bezogenen Angebots ist eine vorvertragliche Maßnahme nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und bedarf deshalb nicht allein wegen des Kontaktformulars einer gesonderten Werbeeinwilligung.
Durchführung von Kaminsanierungen und Reparaturen
Während eines Auftrags verarbeiten wir die für die Baustellenorganisation und Ausführung notwendigen Angaben, etwa Objekt- und Einsatzadresse, Namen erreichbarer Kontaktpersonen, Zutrittshinweise, Zeitfenster, vereinbarte Maßnahmen, Einsatzprotokolle sowie technische Feststellungen. Dies kann Kaminausschleifung, Rohr- oder Schornsteinsanierung, Reparatur und die technische Anpassung eines bestehenden Rauchfangs betreffen, sofern die jeweilige Leistung vereinbart wurde.
Die Daten werden Mitarbeitern und – falls wirklich erforderlich – eingebundenen Subunternehmern oder Fachbetrieben nur im erforderlichen Umfang zugänglich gemacht. Bestehen Mitwirkungs- oder Dokumentationspflichten gegenüber Auftraggebern, Hausverwaltungen, Rauchfangkehrern oder befugten Stellen, richtet sich eine etwaige Weitergabe nach der jeweiligen rechtlichen und vertraglichen Grundlage. Wir nutzen technische Projektdaten nicht für sachfremde Zwecke wie die Erstellung persönlicher Interessensprofile.
Rechnungsstellung, Zahlungen und Buchhaltung
Zur Fakturierung und Buchführung verarbeiten wir insbesondere Rechnungsnamen, Rechnungsanschrift, gegebenenfalls Firmen- und UID-Daten, vereinbarte Leistungen, Entgelte, Zahlungsstatus, Rechnungsnummern und die erforderliche Korrespondenz. Abhängig von der Zahlungsweise können Zahlungsdienstleister oder Bankinstitute eigene Daten wie Kontoverbindungen und Transaktionsmerkmale verarbeiten.
Rechtsgrundlagen sind die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und rechtliche Verpflichtungen (lit. c), insbesondere steuer- und buchhaltungsrechtliche Vorschriften. Buchhaltungsunterlagen unterliegen in Österreich grundsätzlich einer siebenjährigen Aufbewahrungspflicht nach § 132 BAO; in bestimmten Fällen können längere Fristen gelten. Rechnungsdaten werden daher nicht allein deshalb gelöscht, weil Sie nach Abschluss des Auftrags darum ersuchen.
Reklamationen, Gewährleistung und Rechtsansprüche
Falls eine Rückfrage zur Ausführung, ein Gewährleistungsfall, eine Beschwerde oder ein Rechtsstreit entsteht, können wir Vertragsunterlagen, Korrespondenz, technische Befunde, Terminvermerke, Zahlungsdaten und aussagekräftige Projektfotos zur Sachverhaltsklärung heranziehen. Die Verarbeitung stützt sich je nach Fall auf Vertragserfüllung, gesetzliche Verpflichtungen oder unser berechtigtes Interesse an der Geltendmachung beziehungsweise Abwehr von Ansprüchen.
Wir beschränken solche Daten auf das nötige Maß und schützen den Zugriff. Im Fall eines konkreten Verfahrens können sie an Rechtsvertreter, Versicherungen, Gerichte oder Behörden weitergegeben werden, soweit dies erforderlich und zulässig ist. Eine allgemeine Übermittlung der gesamten Kundendatei an Dritte erfolgt dadurch nicht.
Websitebetrieb, Hosting und technische Infrastruktur
Um Inhalte der Domain kaminsanierung-profi.at auszuliefern, ist eine Verbindung zwischen Ihrem Browser und der technischen Hosting-Infrastruktur notwendig. Dabei fallen insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anfrage, angeforderte URL, Antwortstatus, Browser- und Betriebssysteminformationen sowie unter Umständen die Herkunftsseite (Referrer) an. Diese Informationen können für die technische Zustellung, die Behebung von Fehlern, die Lastverteilung und die Abwehr missbräuchlicher Zugriffe erforderlich sein.
Unser berechtigtes Interesse liegt in einem stabilen, sicheren und wirtschaftlich vertretbaren Webbetrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Soweit ein Hostingunternehmen personenbezogene Daten ausschließlich in unserem Auftrag verarbeitet, sind die Anforderungen des Art. 28 DSGVO zu berücksichtigen. Der konkrete Umfang der Datenübermittlung, die Serverstandorte und die Speicherdauer ergeben sich aus dem eingesetzten Vertrag, den Einstellungen und den technischen Protokollen – sie können sich durch einen Wechsel des Hostinganbieters ändern.
GitHub Pages als Hostingdienst
In der bisherigen technischen Beschreibung der Website wird GitHub Pages als Hostinglösung genannt. GitHub Pages ist ein Dienst zur Auslieferung statischer Webinhalte. Anbieter ist GitHub, Inc., ein Unternehmen der Microsoft-Gruppe, USA. Beim Abruf einer dort veröffentlichten Website können technische Verbindungsdaten wie IP-Adresse, Browserkennung, angeforderte Ressource, Zeitpunkt und gegebenenfalls Sicherheitsinformationen durch die beteiligte GitHub-Infrastruktur verarbeitet werden.
Wenn unsere Website über GitHub Pages bereitgestellt wird, erfolgt die Verarbeitung dieser Daten zum Zweck der Übermittlung von Webseiten und der sicheren Bereitstellung des Dienstes. Unsere Rechtsgrundlage für eigene notwendige Verarbeitungsvorgänge ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Soweit GitHub Daten für eigene Zwecke als selbstständig Verantwortlicher verarbeitet, sind dessen Datenschutzinformationen maßgeblich. Eine Übermittlung in Drittländer, einschließlich der USA, kann technisch nicht ausgeschlossen werden; dazu finden Sie unten einen gesonderten Abschnitt.
Die tatsächliche Einbindung von GitHub Pages und der dabei eingesetzte Dienstvertrag müssen mit dem aktuellen Deployment abgeglichen werden. Weiterführende Informationen: Datenschutzerklärung von GitHub und Dokumentation von GitHub Pages.
Server-Logdateien und Fehlerdiagnose
Server oder vorgeschaltete technische Dienste können bei einem Zugriff Logdateien erzeugen. Solche Datensätze enthalten gewöhnlich die IP-Adresse, Zeitstempel, URL beziehungsweise angeforderte Ressource, HTTP-Statuscode, Datenmenge sowie Browser- und Geräteinformationen. Abhängig von der Konfiguration können Fehlerkennungen, Sicherheitsereignisse und Referrerinformationen hinzukommen.
Die Verarbeitung dient dazu, Inhalte auszuliefern, Störungen zu erkennen, Systeme gegen Angriffe zu sichern und konkrete Sicherheitsvorfälle nachzuverfolgen. Es findet nicht schon allein deshalb eine werbliche Profilbildung statt. Als Grundlage kommt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Betracht. Logdaten werden nach Ende ihrer Erforderlichkeit gelöscht oder anonymisiert; die konkrete Aufbewahrungsfrist ist anhand der aktiven Hosting- und Sicherheitseinstellungen festzulegen. Bei einem nachweisbaren Angriff oder rechtlichen Streitfall kann eine zeitlich begrenzte Sicherung einschlägiger Logs erforderlich sein.
HTTPS, TLS und Schutz der Datenübertragung
Unsere Website verwendet eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung, um Daten zwischen Browser und Server gegen ein unbefugtes Mitlesen während der Übertragung abzusichern. Hierfür kommt TLS (Transport Layer Security) zum Einsatz. Ob eine Verbindung sicher hergestellt wurde, lässt sich in den Verbindungsinformationen Ihres Browsers prüfen.
Eine verschlüsselte Verbindung schützt den Transportweg, ersetzt jedoch weder Berechtigungskonzepte auf Servern noch sichere Passwörter, Backups, Rechteverwaltung oder Sicherheitsaktualisierungen. Deshalb sollen nur befugte Personen Zugang zu Anfragen und Projektakten erhalten. Bei einer Kontaktaufnahme über weitere Kommunikationskanäle, insbesondere E-Mail oder Messenger, gelten deren jeweilige technischen Besonderheiten.
Cookies und ähnliche Technologien
Cookies sind kleine Datensätze, die ein Webserver beziehungsweise ein eingebundenes Skript auf einem Endgerät ablegen oder auslesen kann. Vergleichbare Funktionen können auch Local Storage, Gerätekennungen, Pixel oder andere clientseitige Speicher- und Erkennungstechnologien erfüllen. Einige dieser Funktionen sind für Sicherheit, Formularfunktion oder eine ausdrücklich angeforderte Sitzung erforderlich; andere dienen der Reichweitenmessung, Werbung oder der komfortableren Nutzung.
Nach § 165 Abs. 3 TKG 2021 dürfen technisch nicht notwendige Speicher- und Auslesevorgänge grundsätzlich erst nach wirksamer vorheriger Einwilligung erfolgen. Die Ausnahme für notwendige Technologien ist eng zu verstehen: Ein wirtschaftlich nützliches Analyse- oder Werbe-Cookie wird dadurch nicht technisch notwendig. Soweit die anschließende Datenverarbeitung personenbezogen ist, benötigt sie außerdem eine passende DSGVO-Rechtsgrundlage.
Zu den bei Analyse- und Drittanbieterdiensten möglichen Kennungen gehören beispielsweise Google-Analytics-Cookies wie _ga oder technische Sicherheitskennungen von CDN-Diensten. Die konkret gesetzten Namen, Anbieter und Laufzeiten ergeben sich aus dem tatsächlichen Verhalten Ihrer Website und den jeweiligen Einstellungen; eine Beispielkennung ist kein Nachweis ihres aktuellen Einsatzes. Sie können Cookies über die Einstellungen Ihres Browsers einsehen, blockieren oder löschen. Die Entfernung eines Cookies beseitigt allerdings nicht zwingend sämtliche zuvor auf Servern gespeicherten Datensätze.
Technisch notwendige Funktionen ohne Werbe-Tracking
Damit die Website im Browser angezeigt wird, können technisch erforderliche Verbindungsvorgänge, Sicherheitsfunktionen, die Bearbeitung eines ausdrücklich aufgerufenen Formulars oder Schutzmaßnahmen gegen missbräuchliche Eingaben erforderlich sein. Bei solchen Vorgängen sind Zweckbindung und Datenminimierung zu beachten. Ein für eine ausdrücklich gewünschte Funktion unbedingt erforderlicher Endgerätezugriff kann unter die gesetzliche Ausnahme des § 165 Abs. 3 TKG 2021 fallen.
Ob dies auf ein bestimmtes Cookie oder einen konkreten Drittanbieterdienst zutrifft, muss im Einzelfall geprüft werden. Insbesondere ist ein externer Werbe-, Analyse- oder Profilingdienst nicht schon deshalb „notwendig“, weil er im Quellcode eingebunden ist. Dienste mit unterschiedlichen technischen und datenschutzrechtlichen Aufgaben dürfen nicht pauschal in eine gemeinsame notwendige Kategorie verschoben werden.
Einwilligungspflichtige Einbindungen ohne installierten Consent Manager
Für Kaminsanierung-Profi.at wird in dieser Erklärung kein installiertes Cookie-Consent-Management-System behauptet. Das Fehlen eines solchen Systems bedeutet jedoch nicht, dass Google Analytics, externe Karten, Tracking-Pixel oder andere zustimmungsbedürftige Technologien ohne Weiteres aktiv eingebunden werden dürfen. Ist vor der Aktivierung eine Einwilligung erforderlich, muss diese technisch zuverlässig eingeholt und nachweisbar dokumentiert werden; bei Ablehnung darf die betreffende Technologie nicht geladen werden.
Falls aktuell keine Möglichkeit besteht, eine wirksame Einwilligung einzuholen, sind die betroffenen nicht notwendigen Technologien bis zur rechtmäßigen Einrichtung der Einwilligungsfunktion zu deaktivieren oder durch eine datenschutzfreundlichere Alternative zu ersetzen. Eine bloße Formulierung in dieser Datenschutzerklärung stellt keine Einwilligung dar. Ein Widerruf muss ebenso einfach möglich sein wie die Erteilung; wie dies umgesetzt wird, richtet sich nach dem später tatsächlich gewählten Verfahren.
Webanalyse und Reichweitenmessung
Webanalyse kann dazu dienen, anonymisierte oder pseudonymisierte Statistiken über Seitenaufrufe, Einstiegspunkte, technische Fehler, Klicks auf Kontaktmöglichkeiten und die Nutzung einzelner Inhalte zu erhalten. So lässt sich beispielsweise erkennen, welche Leistungsinformationen häufig gelesen werden und ob die Website auf verschiedenen Endgeräten zuverlässig funktioniert.
Sobald ein eingesetztes Analyseverfahren auf Wiedererkennung, Speicherzugriffe am Endgerät oder die Übertragung personenbezogener Kennungen an Dritte setzt, sind die gesetzlichen Voraussetzungen zu prüfen. Eine datenschutzrechtliche Bewertung hängt nicht nur vom Namen eines Werkzeugs ab, sondern auch vom konkreten Einsatz, den Einstellungen, der Übermittlung an Anbieter und möglichen weiteren Zwecken wie Remarketing. Für einwilligungspflichtige Webanalyse kommt Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zusammen mit § 165 Abs. 3 TKG 2021 in Betracht.
Google Analytics 4: Funktionsweise und Datenkategorien
In der bisherigen Website-Dokumentation ist Google Analytics aufgeführt. Der aktuelle Dienst „Google Analytics 4“ wird von Google bereitgestellt; für europäische Kunden ist insbesondere Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, relevant. Wird GA4 auf der Website aktiviert, kann Google Ereignisse wie Seitenaufrufe, Scrollvorgänge, interne Navigationsschritte und Klicks auf bestimmte Bedienelemente erfassen.
Abhängig von der Konfiguration können außerdem Browsertyp, Betriebssystem, ungefähre Region, Gerätekategorie, Herkunftskanal, Zeitstempel, Sitzungskennungen und pseudonyme Kennungen verarbeitet werden. Google kann IP-Adressen zur technischen Übertragung und – gemäß den Angaben zu GA4 – zur Ableitung ungefährer geografischer Merkmale kurzzeitig nutzen. Auch eine pseudonyme Kennung ist nicht automatisch anonym im datenschutzrechtlichen Sinn.
Typische GA4-Cookies können _ga und eine propertybezogene Kennung wie _ga_... sein. Welche Kennungen gesetzt werden und wie lange sie bestehen, hängt von der Konfiguration und eventuellen Änderungen des Dienstes ab. Es werden keine konkreten aktuellen Aufbewahrungswerte der Kaminsanierung-Profi-Property behauptet, solange die entsprechenden Administrator-Einstellungen nicht geprüft sind. Weiterführende Informationen: Google Analytics – Datenschutz und Google Datenschutzerklärung.
Google Analytics 4: Zwecke, Rechtsgrundlage und Kontrolle
Soweit Google Analytics tatsächlich eingesetzt wird, bezwecken entsprechende Auswertungen die Verbesserung von Informationsseiten zu Kaminsanierungen, die Verständlichkeit von Kontakt- und Angebotsabläufen sowie die statistische Überprüfung der Erreichbarkeit und Nutzung des Internetauftritts. Ein potenzieller weiterer Zweck kann die Messung von Kontaktanfragen als „Conversions“ sein, sofern diese Funktion eingerichtet wurde. Daraus darf keine unbegrenzte Nutzung Ihrer Daten für zusätzliche Werbezwecke abgeleitet werden.
Einwilligungspflichtige Analysefunktionen dürfen erst nach Ihrer vorherigen Zustimmung aktiv werden. Rechtsgrundlage personenbezogener Analyseverarbeitung ist dann Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; bei bislang fehlender Einwilligungslösung muss die aktivierte Analyse bis zur Behebung deaktiviert bleiben. Ein bloßes Browser-Opt-out ersetzt nicht die Pflicht des Websitebetreibers zur rechtmäßigen Voreinstellung.
Google verarbeitet bestimmte Daten in verteilten technischen Infrastrukturen. Für internationale Übermittlungen werden geeignete datenschutzrechtliche Garantien benötigt; ob und welche Garantien konkret greifen, ist je nach Anbieterstatus und Dienstvereinbarung zu prüfen. Informationen zu Google-Datenübermittlungen finden Sie unter Google Business Data Responsibility sowie in den Datenschutzinformationen von Google.
Content Delivery Networks (CDN)
Ein Content Delivery Network verteilt Inhalte wie Skripte, Stylesheets, Bilder oder ganze Webseiten über verschiedene Serverstandorte. Dies kann Ladezeiten verkürzen, die Verfügbarkeit erhöhen und bestimmte Angriffe abwehren. Bei einem Abruf wird technisch häufig eine Verbindung zu einer Infrastruktur hergestellt, die nicht unmittelbar mit unserer eigenen Domain identisch ist.
Dadurch kann der CDN-Betreiber Informationen über die angeforderte Ressource, IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, Gerätetyp oder andere zur Übertragung nötige Metadaten erhalten. Ob sich der Dienst auf notwendige Auslieferung und Sicherheit beschränkt oder darüber hinaus Tracking beziehungsweise Analyse betreibt, hängt von seiner konkreten Einrichtung ab. Die Verwendung eines CDN rechtfertigt deshalb nicht automatisch alle optionalen Funktionen des Anbieters.
Cloudflare: Sicherheit, Auslieferung und Netzwerkverkehr
Die ältere technische Diensteliste nennt Cloudflare. Cloudflare bietet unter anderem DNS-, CDN-, Web-Application-Firewall-, Caching- und DDoS-Schutzfunktionen an. Wird diese Infrastruktur für die Domain genutzt, können Verbindungen von Websitebesuchern zunächst über Cloudflare-Systeme geleitet werden. Dabei fallen erforderlichenfalls IP-Adressen, besuchte URLs, Headerdaten, technische Browsermerkmale, Zeitstempel und Sicherheitsindikatoren an.
Cloudflare ist ein international tätiger Dienstanbieter; unter anderem ist Cloudflare, Inc., 101 Townsend Street, San Francisco, CA 94107, USA, Teil seiner Unternehmensstruktur. Welche Gesellschaft vertraglicher Dienstleister ist, welche Daten als Auftragsverarbeiter verarbeitet werden und an welchen Orten ein Zugriff erfolgt, richtet sich nach den aktuellen Vereinbarungen und Einstellungen.
Soweit Cloudflare tatsächlich als Schutz- und Auslieferungsdienst genutzt wird, besteht an der Verfügbarkeit der Website und am Schutz gegen missbräuchliche Zugriffe ein berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Cloudflare kann bei aktivierten Schutzfunktionen technisch notwendige Sicherheitskennungen setzen, wobei deren Notwendigkeit für den gewählten Dienst gesondert zu prüfen ist. Etwaige freiwillige Analytics- oder andere Trackingfunktionen sind unabhängig davon datenschutzrechtlich zu beurteilen. Weitere Informationen: Cloudflare Privacy Policy.
Schutz gegen automatisierte Eingaben und Spam
Webformulare können durch automatisierte Programme missbraucht werden, um massenhaft Nachrichten einzusenden oder die technische Infrastruktur zu belasten. Sicherheitsmaßnahmen sollen Spam, unerwünschte automatisierte Zugriffe und missbräuchliche Formulareingaben reduzieren. Technische Prüfungen können hierzu IP-Adressen, Zeitstempel, Formularstatus, Frequenzen, auffällige Anfragen sowie Browser- und Netzwerkinformationen auswerten.
Eine Verarbeitung solcher Daten ist grundsätzlich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO stützbar, wenn sie für einen angemessenen Schutz erforderlich ist und die Interessen der betroffenen Personen nicht überwiegen. Ein zusätzlicher externer Tracking- oder Geräteerkennungsdienst muss jedoch eigenständig geprüft werden. Sicherheitszwecke rechtfertigen nicht automatisch eine umfassende Profilbildung durch Drittanbieter.
Google reCAPTCHA: mögliche Drittanbieterprüfung
In der bisherigen Diensteliste ist Google reCAPTCHA enthalten. reCAPTCHA dient dazu, automatisierte Zugriffe von menschlichen Eingaben zu unterscheiden. Bei einer aktiven Einbindung können insbesondere IP-Adresse, technische Browser- und Geräteparameter, Interaktionsmerkmale sowie Prüfungs- und Risikosignale an Google übertragen werden. Je nach Variante und Anmeldung können weitere Daten durch Google herangezogen werden.
Google Ireland Limited ist für zahlreiche europäische Google-Dienste die maßgebliche Gesellschaft; Informationen zum Dienst und seinen Regeln finden Sie unter Google reCAPTCHA sowie Google Datenschutz. Es handelt sich nicht bloß um eine neutrale Bildabfrage ohne technische Datenverarbeitung.
Ob die konkrete reCAPTCHA-Einbindung als unbedingt notwendig einzuordnen ist und ob Endgerätezugriffe oder weitere Google-Verarbeitungen eine Einwilligung erfordern, muss anhand der verwendeten Version und Konfiguration geprüft werden. Eine pauschale Berufung auf „Sicherheit“ wäre für sämtliche reCAPTCHA-Funktionen unzureichend. Wenn keine rechtmäßige Einbindung möglich ist, kommen datensparsame alternative Spamschutzmethoden in Betracht. In jedem Fall sollen Besucher nicht darüber im Unklaren gelassen werden, wenn beim Formularaufruf eine Verbindung zu Google entsteht.
Gestaltung der Website und externe Ressourcen
Eine Website benötigt Schriften, Stylesheets, JavaScript-Dateien, Grafiken und gegebenenfalls externe Komponenten. Werden solche Ressourcen direkt von unserem eigenen Server ausgeliefert, ist die dabei anfallende Datenübermittlung regelmäßig auf unsere technische Infrastruktur beschränkt. Bei einem Abruf von einem fremden Server kann dagegen bereits durch die Darstellung der Seite eine Verbindung zu einem weiteren Anbieter entstehen.
Wir berücksichtigen bei der Gestaltung der Website, dass externe Ressourcen nur in dem Umfang eingebunden werden sollen, in dem sie für die jeweilige Funktion erforderlich und rechtlich zulässig sind. Externe Schriftbibliotheken, Karten und Analyse-Skripte sind nicht datenschutzrechtlich gleichzusetzen. Welche Daten an einen externen Anbieter gelangen, hängt vom jeweiligen Abruf und dessen technischen Umständen ab.
Google Fonts bei externer Einbindung
Google Fonts bietet Schriftarten an, die bei externer Einbindung unter anderem von Google-Servern geladen werden können. Wird eine Schrift durch den Browser aus einem Google-Dienst abgerufen, können technische Verbindungsdaten wie IP-Adresse, angefragte Schriftdatei, Browserinformationen und Zeitpunkt an Google gelangen. Für Nutzer in Europa ist hierbei unter anderem Google Ireland Limited relevant; weitere Verarbeitung innerhalb der Google-Unternehmensgruppe kann von den jeweiligen Bedingungen abhängen.
Die externe Einbindung ist nicht identisch mit einer lokal gespeicherten Schrift. Ob eine unmittelbare Übertragung von personenbezogenen Daten an Google rechtlich zulässig ist, muss vor dem Einsatz geprüft werden. Soweit eine Einwilligung erforderlich ist, darf die externe Ressource nicht schon beim ungefragten Aufruf der Seite geladen werden. Eine Möglichkeit zur Datenminimierung ist, rechtmäßig lizenzierte Schriftdateien lokal bereitzustellen. Informationen: Google Fonts – FAQ und Google Datenschutzerklärung.
Lokal gespeicherte Schriftdateien
Falls Schriftdateien – etwa Schriftfamilien, die auch in Google Fonts angeboten werden – direkt vom eigenen Webserver ausgeliefert werden, benötigt Ihr Browser hierfür keine zusätzliche Verbindung zu Google Fonts. Es werden dadurch für den bloßen Schriftabruf nicht automatisch personenbezogene Daten an Google übertragen. Technische Abrufdaten können allerdings beim eigenen Hostinganbieter anfallen und werden in den Hosting- und Logabschnitten behandelt.
Die ältere Dienstliste nennt sowohl externe als auch lokale Google Fonts. Welche Variante gegenwärtig verwendet wird, kann allein aus dieser Liste nicht bestimmt werden. Diese beiden Fälle werden deshalb getrennt erläutert. Im Sinne der Datenminimierung ist eine lokale Auslieferung grundsätzlich zu bevorzugen, soweit sie mit dem technischen und lizenzrechtlichen Rahmen vereinbar ist.
Onlinekarten, Standortdarstellung und Routenplanung
Karten können Besuchern helfen, einen Unternehmensstandort zu finden oder sich über die Anreise zu informieren. Bei einem bloßen Link zu einem fremden Kartendienst findet eine unmittelbare Verbindung zu dessen Servern in der Regel erst statt, wenn Sie auf den Link klicken. Wird hingegen eine interaktive Karte direkt in die Website eingebettet, kann bereits beim Laden des Karteninhalts eine technische Übertragung an den Anbieter erfolgen.
Zu den möglichen Daten gehören IP-Adresse, Browser- und Gerätedaten, Zeitpunkt des Abrufs, Kartenanfrage und eventuell Standortdaten, falls Sie der Standortfreigabe im Gerät oder Browser zugestimmt haben. Für eine unverbindliche Kaminsanierungsanfrage ist die Freigabe Ihres aktuellen Gerätestandorts nicht allgemein erforderlich; die Objektadresse kann auch manuell angegeben werden. Rechtsgrundlage einer einwilligungspflichtigen interaktiven Drittanbietereinbindung ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Google Maps im Einzelnen
Die frühere technische Dokumentation der Website enthält Google Maps. Google Maps ist ein Karten- und Geodatendienst der Google-Unternehmensgruppe. Bei einer eingebetteten Karte können insbesondere IP-Adresse, Geräteinformationen, Spracheinstellungen, Kartenansicht und gegebenenfalls eine Google-Kennung erfasst werden. Wird eine Navigation in einem Google-Angebot geöffnet, gelten darüber hinaus die dortigen Datenschutzhinweise und Einstellungen.
Ein direkter iframe oder vergleichbarer Abruf kann technisch schon beim Aufrufen der Unterseite eine Verbindung zu Google herstellen. Deshalb muss vor der Einbindung geklärt sein, ob eine Einwilligung erforderlich ist. Eine datenschutzfreundliche Umsetzung kann darin bestehen, zunächst nur eine statische Platzhalterfläche oder einen normalen externen Kartenlink anzuzeigen und eine interaktive Google-Karte erst nach wirksamer Zustimmung zu laden. Rechtsgrundlage ist bei zustimmungsbedürftigen Vorgängen Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Weitere Informationen: Google Datenschutzerklärung und Google Maps.
Externe Links zu sozialen Netzwerken
Unser Internetauftritt kann auf Profile oder Inhalte sozialer Netzwerke verlinken. Solche Verweise dienen dazu, zusätzlich veröffentlichte Informationen, aktuelle Beiträge oder Kontaktmöglichkeiten auffindbar zu machen. Beim bloßen Anzeigen eines normalen externen Links, der keine fremden Skripte, Pixel oder eingebetteten Inhalte lädt, erfolgt nicht schon durch den Link selbst eine Weiterleitung personenbezogener Daten an die Zielplattform.
Wenn Sie den Link aktiv anklicken, verlassen Sie unsere Website. Das soziale Netzwerk kann dann – insbesondere bei einem bestehenden Nutzerkonto – Ihre IP-Adresse, Cookies, Geräteinformationen, Nutzungsinteraktionen und gegebenenfalls die Herkunft von unserer Website verarbeiten. Für eine solche eigenständige Datenverarbeitung gelten die Bestimmungen des jeweiligen Plattformbetreibers. Soweit wir dort eigene Unternehmensprofile betreiben, verarbeiten wir erhaltene Nachrichten und Kommentare zur Kommunikation mit Interessenten auf geeigneter Rechtsgrundlage; datenschutzrechtlich relevante gemeinsame Verantwortlichkeiten müssen gegebenenfalls gesondert berücksichtigt werden.
Eingebettete Social-Media-Inhalte und Teilen-Funktionen
Eine eingebettete Vorschau, ein Video, ein Feed oder ein Teilen-Widget unterscheidet sich von einem einfachen Link. Bei technisch aktiven Widgets können bereits beim Aufruf Daten an Plattformunternehmen übermittelt und unter Umständen Wiedererkennungstechnologien verwendet werden. Abhängig von Anbieter und Konfiguration können IP-Adresse, Seitenadresse, Browsermerkmale, Kennungen und Interaktionen betroffen sein.
Falls solche Elemente auf Kaminsanierung-Profi.at eingerichtet werden, müssen deren Einwilligungsbedürftigkeit und die Transparenz über mögliche Datenübermittlungen vorab geprüft werden. Wir empfehlen, externe Inhalte nicht automatisch zu laden, wenn dies eine unzulässige Datenübermittlung oder einen nicht notwendigen Endgerätezugriff auslösen würde. Die ältere Datenschutzerklärung enthielt eine allgemeine Social-Media-Kategorie; daraus folgt nicht, dass jedes denkbare soziale Netzwerk aktuell technisch eingebunden ist.
Kundenbewertungen und Verweise auf Bewertungsportale
Bewertungen können Besuchern eine Orientierung über Erfahrungen anderer Kunden bieten. Auf unserer Website können Hinweise auf Bewertungen oder externe Bewertungsportale erscheinen. Bei einer rein textlichen oder selbst gehosteten Darstellung werden für diese Darstellung keine Daten an das jeweilige Bewertungsportal übertragen. Anders kann es sein, wenn ein externes Bewertungswidget, eine dynamische Sternanzeige oder ein fremdes Skript verwendet wird.
Bei einer solchen technischen Einbindung können IP-Adresse, Seitenaufruf, Browserdaten und gegebenenfalls Identifikatoren zum Drittanbieter gelangen. Die erforderliche Rechtsgrundlage hängt von dessen tatsächlichen Funktionen ab; einwilligungspflichtige Inhalte müssen vorab gesperrt bleiben. Wenn wir eine veröffentlichte Bewertung selbst personenbezogen einem Kunden zuordnen und zu Werbezwecken verwenden möchten, prüfen wir hierfür gesondert die rechtliche Grundlage und gegebenenfalls die Zustimmung der betroffenen Person. Die Möglichkeit, auf einem unabhängigen Bewertungsportal eine Bewertung abzugeben, unterliegt dessen eigener Datenschutzinformation.
Suchmaschinen, Suchergebnisdarstellung und SEO
Wir gestalten unsere Seiten so, dass Interessenten Informationen zu Kaminsanierungen und den angebotenen Dienstleistungen über Suchmaschinen finden können. Die Verarbeitung allgemein abrufbarer Websiteinhalte durch Suchmaschinen erfolgt innerhalb deren eigener technischen Dienste. Wenn Sie über eine Suchmaschine auf unsere Website kommen, können beim Seitenaufruf – je nach Browser und Einstellungen – technische Referrerinformationen übertragen werden.
Für die reine Veröffentlichung und Suchmaschinenauffindbarkeit der Website benötigen wir nicht automatisch ein persönliches Suchprofil jedes Besuchers. Werden ergänzend Statistik-, Conversion- oder Werbemessdienste eingebunden, sind deren eigenständige Zwecke und Rechtsgrundlagen getrennt zu bewerten. Die Abschnitte zu Google Analytics und Cookies gelten daher nicht pauschal für jede Suchmaschinenoptimierung.
Geschäftsbezogene Kommunikation und Direktwerbung
Wir verwenden übermittelte Kontaktdaten zunächst zur konkreten Anfrage, Besichtigung oder Beauftragung. Eine Nutzung für allgemeine elektronische Direktwerbung, etwa unaufgeforderte Marketing-E-Mails oder werbliche Messenger-Nachrichten, ist davon zu unterscheiden und nur im Rahmen der einschlägigen datenschutz- und telekommunikationsrechtlichen Bestimmungen zulässig. Die Erteilung eines Bauauftrags ist keine pauschale Einwilligung in beliebige Werbung.
Soweit in einem gesetzlich zulässigen Fall Werbung versendet werden darf, können Sie einer Verarbeitung Ihrer Daten für Direktmarketing jederzeit widersprechen. Nach einem solchen Widerspruch werden wir diese Daten nicht weiter für den betreffenden Direktmarketingzweck nutzen. Eine notwendige Dokumentation des Widerspruchs kann erforderlich sein, damit Sie künftig nicht versehentlich erneut kontaktiert werden.
Interne Empfänger und befugte Beschäftigte
Innerhalb des Unternehmens erhalten nur diejenigen Personen Zugang zu personenbezogenen Daten, die sie zur Bearbeitung einer Anfrage, zur technischen Planung, für die Bauabwicklung oder für Buchhaltungs- und Verwaltungsaufgaben benötigen. Eine sachgerechte Arbeitsteilung kann bedeuten, dass ein Büro den Termin plant, während eine Fachkraft vor Ort technische Unterlagen erhält.
Wir achten dabei auf die Beschränkung des Zugriffs, vertrauliche Behandlung und geeignete organisatorische Abläufe. Die Weitergabe einer Einsatzadresse an die zuständige Fachkraft ist nicht mit einer Veröffentlichung oder einem Handel von Kundendaten gleichzusetzen. Gesonderte Dokumentations- und Sicherheitsmaßnahmen werden nach dem Risiko und der Art der Datenverarbeitung ausgerichtet.
Externe Fachunternehmen und Subunternehmer
Je nach Größe und Art eines Projekts können weitere Fachunternehmen, Lieferanten oder selbstständige Leistungserbringer eingebunden sein. Falls dies der Fall ist, werden nur Daten übermittelt, die für die konkrete Aufgabe erforderlich sind – beispielsweise Ansprechpartner, Einsatzadresse, Zugangsinformationen oder technische Angaben zum Rauchfang. Die Weitergabe darf sich nicht ohne Rechtfertigung auf die gesamte Kundenkorrespondenz erstrecken.
Die datenschutzrechtliche Einordnung hängt vom tatsächlichen Verhältnis ab. Handelt ein Dienstleister ausschließlich nach unserer Weisung, kann eine Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO vorliegen. Erbringt ein fachlich eigenverantwortliches Unternehmen eine eigene vertragliche oder gesetzliche Leistung, kann es eigenständiger Verantwortlicher sein. Eine gegebenenfalls erforderliche Weitergabe erfolgt auf Grundlage der Vertragsabwicklung oder einer sonstigen geeigneten Rechtsgrundlage. Wir erläutern konkrete Empfänger oder Empfängerkategorien auf Anfrage, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist.
Auftragsverarbeiter und Dienstleistungsverträge
Für den Websitebetrieb, die E-Mail-Kommunikation, Dateispeicherung, Datensicherung, IT-Sicherheit oder Buchhaltung können externe Dienstleister eingesetzt werden. Sofern sie personenbezogene Daten als Auftragsverarbeiter für uns verarbeiten, ist ein Vertrag gemäß Art. 28 DSGVO erforderlich. Darin sind unter anderem Gegenstand und Dauer, Zwecke, Arten der Daten, betroffene Personengruppen sowie Schutzpflichten und der Umgang mit Unterauftragnehmern zu regeln.
Nicht jeder große Technik- oder Plattformanbieter ist hinsichtlich jedes Vorgangs unser Auftragsverarbeiter. Manche Anbieter handeln für bestimmte Daten als eigenständige Verantwortliche. Entscheidend sind die konkret vereinbarten Rollen, nicht eine pauschale Bezeichnung in dieser Erklärung. Dienstleister dürfen nicht ohne geeignete Grundlage für eigene, unvereinbare Zwecke auf Kundendaten zugreifen.
Empfänger öffentlicher Stellen und gesetzliche Mitwirkung
Es kann vorkommen, dass wir Informationen an zuständige Behörden, Gerichte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Versicherungsträger oder Rechtsvertreter weitergeben müssen, weil eine gesetzliche Verpflichtung besteht, ein konkreter Anspruch zu bearbeiten ist oder die vertragliche Leistung eine rechtmäßige Mitwirkung erfordert. Bei technischen Projektdaten können im Einzelfall auch befugte Prüfer oder zuständige Stellen eine Rolle spielen.
Eine solche Übermittlung erfolgt nicht routinemäßig und unbegrenzt, sondern soweit sie im jeweiligen Fall notwendig und rechtlich zulässig ist. Sofern eine Information der betroffenen Person nicht durch gesetzliche Regelungen eingeschränkt wird, gelten die Transparenzpflichten der DSGVO.
Internationale Datenübermittlungen und Drittstaaten
Bei international tätigen Technikdiensten kann eine Verarbeitung oder ein Zugriff außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums stattfinden. Dazu können beispielsweise Komponenten von GitHub, Cloudflare, Google oder eines Messengerdienstes gehören. Eine solche Übermittlung ist nicht in jeder Konfiguration identisch; Serverstandorte, Vertragsparteien und mögliche Zugriffe sind dienstbezogen zu prüfen.
Sofern ein Drittland keinen einschlägigen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission besitzt, müssen grundsätzlich die in Kapitel V DSGVO vorgesehenen Voraussetzungen – etwa geeignete Standardvertragsklauseln und gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen – eingehalten werden, sofern nicht eine eng begrenzte gesetzliche Ausnahme greift. Für nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifizierte und darunter fallende Organisationen kann ein Angemessenheitsbeschluss relevant sein, solange er wirksam und auf die konkrete Übermittlung anwendbar ist. Die aktuelle Zertifizierung kann über dataprivacyframework.gov kontrolliert werden.
Die bloße Nennung von Standardvertragsklauseln oder einer Zertifizierung bedeutet nicht, dass jede beliebige internationale Datenübermittlung automatisch rechtmäßig ist. Maßgeblich bleiben die tatsächlich verwendeten Dienste, Datenarten und Transferwege. Weiterführende Informationen bietet die Europäische Kommission.
Speicherdauer und Löschkriterien im Überblick
Wir speichern personenbezogene Daten grundsätzlich so lange, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Je nach Vorgang gelten unterschiedliche Kriterien: Offene Anfragen werden bis zur sachgerechten Bearbeitung geführt; Kontaktnotizen ohne fortbestehenden Zweck werden anschließend überprüft; Termin- und Angebotshistorien können im Zusammenhang mit Nachfragen oder Ansprüchen relevant bleiben; Projektakten können zur Vertragsdurchführung und für Gewährleistungsfragen benötigt werden.
Rechnungen und die gesetzlich aufzubewahrenden Geschäftsunterlagen werden entsprechend den anwendbaren Vorschriften vorgehalten, in Österreich grundsätzlich sieben Jahre nach den dafür maßgeblichen steuerrechtlichen Regeln. Sicherheitsprotokolle und technische Kennungen werden nur solange aufbewahrt, wie es die Zwecke Sicherheit, Funktion und Vorfallsaufklärung erfordern. Bei Diensten Dritter bestimmen zudem deren rechtmäßige Speicherregeln und die durch uns tatsächlich konfigurierbaren Einstellungen die Dauer.
Sind die Zwecke weggefallen und besteht keine rechtliche Pflicht oder sonstige zulässige Grundlage zur weiteren Aufbewahrung, werden personenbezogene Daten gelöscht oder anonymisiert. Die Beseitigung aus Sicherungskopien kann technisch in zeitlich versetzten regulären Sicherungszyklen erfolgen; ein Zugriff auf Backup-Daten bleibt in dieser Zeit beschränkt.
Datensicherheit und organisatorischer Schutz
Wir richten technische und organisatorische Schutzmaßnahmen an Art. 32 DSGVO und an dem Risiko der jeweiligen Datenverarbeitung aus. Dazu zählen – soweit für den jeweiligen Prozess angemessen – verschlüsselte Übertragungswege, Zugangskontrollen, Berechtigungskonzepte, sichere Passwörter, Softwareaktualisierungen, eine begrenzte Weitergabe von Unterlagen sowie die sorgfältige Auswahl von Dienstleistern.
Für Projektfotos und Gebäudeunterlagen ist darauf zu achten, dass nur berechtigte Personen Zugriff erhalten und eine Veröffentlichung nicht beiläufig erfolgt. Kein technisches System kann absolute Sicherheit gewährleisten; wir überprüfen deshalb Maßnahmen entsprechend ihrem Einsatzzweck und passen sie bei Bedarf an. Sollten Sie eine fehlerhafte Übermittlung oder einen Sicherheitsverdacht feststellen, kontaktieren Sie uns bitte über die im Abschnitt „Verantwortlicher“ genannten Wege.
Rechte betroffener Personen
Ihnen stehen nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere folgende Rechte zu:
- Auskunft nach Art. 15 DSGVO: Sie können erfahren, ob und welche Sie betreffenden Daten verarbeitet werden und weitere Informationen über Zwecke, Empfänger, Herkunft und Speicherfrist verlangen.
- Berichtigung nach Art. 16 DSGVO: Unrichtige Daten sind auf Antrag zu berichtigen; unvollständige können unter den jeweiligen Voraussetzungen ergänzt werden.
- Löschung nach Art. 17 DSGVO: Sie können die Löschung verlangen, soweit keine Ausnahme, beispielsweise eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht, greift.
- Einschränkung nach Art. 18 DSGVO: Unter den gesetzlichen Voraussetzungen können Sie die Beschränkung einer Verarbeitung verlangen.
- Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO: In den dort geregelten Fällen können Sie bereitgestellte Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format erhalten oder übertragen lassen.
- Widerspruch nach Art. 21 DSGVO: Gegen eine Verarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation Widerspruch einlegen. Gegen Direktmarketing können Sie jederzeit und ohne Angabe solcher Gründe widersprechen.
- Widerruf einer Einwilligung nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Eine freiwillige Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die bis dahin rechtmäßig erfolgte Verarbeitung bleibt davon unberührt.
- Beschwerde nach Art. 77 DSGVO: Sie können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren.
Bitte richten Sie Anträge an [email protected] oder an die oben genannte Postadresse. Zur sicheren Bearbeitung eines Ersuchens dürfen wir erforderlichenfalls angemessene zusätzliche Informationen zur Identitätsprüfung anfordern. Wir bearbeiten Anträge innerhalb der DSGVO-Fristen, grundsätzlich innerhalb eines Monats; gesetzlich zulässige Verlängerungen werden begründet mitgeteilt.
Österreichische Datenschutzbehörde
Wenn Sie der Auffassung sind, dass Ihre personenbezogenen Daten unrechtmäßig verarbeitet werden, können Sie eine Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzaufsicht einreichen. Für Österreich ist dies insbesondere die Österreichische Datenschutzbehörde.
Anschrift: Barichgasse 40–42, 1030 Wien, Österreich
Website: www.dsb.gv.at
E-Mail: [email protected]
Es steht Ihnen frei, sich vorher direkt an uns zu wenden, damit wir Ihre Frage oder Beanstandung prüfen können. Dieses Angebot schränkt Ihr Recht auf eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde nicht ein. Für spezielle Fragen zu Endgerätezugriffen nach dem TKG 2021 können zusätzlich die dafür zuständigen Stellen relevant sein.
Keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen
Im Rahmen der in dieser Erklärung beschriebenen Anfragen, Besichtigungen und Entscheidungen über die Ausführung von Kaminsanierungen ist keine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung nach Art. 22 DSGVO als Bestandteil des regulären Geschäftsablaufs vorgesehen. Ein automatisiertes technisches Spamsignal oder die statistische Analyse eines Seitenaufrufs ist nicht gleichzusetzen mit einer vollautomatischen Entscheidung über Ihren Werkvertrag.
Sollte künftig ein Verfahren mit einer solchen erheblichen automatisierten Entscheidung eingeführt werden, wären dafür gesonderte Transparenzinformationen und die einschlägigen gesetzlichen Schutzvorgaben erforderlich. Gleiches gilt für wesentliche Änderungen der Zwecke einer bestehenden Datenauswertung.
Freiwillige Angaben, Minderjährige und Daten anderer Personen
Sie sind nicht verpflichtet, uns über eine Website-Anfrage mehr Daten zu übermitteln, als für die gewünschte Kontaktaufnahme notwendig sind. Fehlen unverzichtbare Angaben wie eine erreichbare Kontaktmöglichkeit oder eine Einsatzadresse für die Besichtigung, kann die gewünschte Leistung gegebenenfalls nicht vorbereitet werden. Angaben über andere Hausbewohner, Nachbarn oder Beschäftigte sollten nur gemacht werden, wenn sie für den betreffenden Vorgang notwendig und die Übermittlung rechtmäßig ist.
Unsere Leistungen richten sich nicht gezielt an Kinder. Wir führen keine auf Kinder ausgerichtete Online-Profilbildung durch. Wenn uns versehentlich Angaben Minderjähriger erreichen, werden sie nur behandelt, soweit hierfür ein zulässiger Zweck besteht. Bei der Übermittlung von Fotos aus Wohnungen oder Gemeinschaftsbereichen bitten wir darum, erkennbare unbeteiligte Personen nach Möglichkeit nicht abzubilden.
Begriffe zum besseren Verständnis
Verantwortlicher ist die Stelle, die über Zwecke und Mittel der Verarbeitung entscheidet. Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag eines Verantwortlichen. Empfänger ist eine Stelle, der Daten offengelegt werden; darunter können sowohl Auftragsverarbeiter als auch eigenständige Verantwortliche fallen.
Personenbezogene Daten sind Informationen über eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person. Verarbeitung bedeutet unter anderem Erheben, Speichern, Verwenden, Übermitteln oder Löschen von Daten. Pseudonymisierung reduziert die direkte Zuordenbarkeit, beseitigt aber nicht automatisch den Personenbezug. Anonymisierung macht eine Identifizierung bei angemessener Betrachtung dauerhaft unmöglich. Einwilligung ist eine freiwillige, für den bestimmten Fall informierte und unmissverständliche Willensbekundung.
Drittland bezeichnet im Kontext der DSGVO ein Land außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Cookie ist eine mögliche Technik zur Speicherung und zum Auslesen von Informationen auf Endgeräten. Consent bedeutet Zustimmung; der Begriff allein belegt weder die Wirksamkeit einer Einwilligung noch das Vorhandensein einer installierten Technik.
Aktualisierung und Stand dieser Erklärung
Stand: 21. Oktober 2026. Wir überprüfen diese Erklärung, wenn sich unsere angebotenen Leistungen, eingesetzte Technik, Empfängerkategorien oder rechtlichen Anforderungen wesentlich ändern. Eine Aktualisierung kann insbesondere bei einem Wechsel des Hostings, einer neuen Formularlösung, der Aktivierung eines Trackingdienstes oder der Einbindung externer Karten und Social-Media-Widgets notwendig werden.
Maßgeblich ist stets die am jeweiligen Zeitpunkt tatsächlich durchgeführte Datenverarbeitung. Werden neue Zwecke eingeführt, informieren wir Sie in der gesetzlich erforderlichen Weise und holen gegebenenfalls vor Beginn eine gesonderte Einwilligung ein. Fragen zur Verarbeitung Ihrer Daten beantworten wir über die genannten Kontaktdaten.